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Whisk(e)y Rezept: Boulevardier

Whisk(e)y Rezept: Boulevardier

Hier kommt eine simple und klassische Machart des Boulevardier. Fun Fact: Oft wird der Boulevardier als Whiskey Variante des Negroni gesehen und das obwohl das Rezept dafür laut so einigen Quellen sogar älter ist. Wie auch immer – wir lieben den Boulevardier. Whiskey verleiht dieser Variante eine Wärme, die perfekt für die kalte Jahreszeit ist. Das Rezept kommt vom Head of LIQUID MARKET Bert Jachmann. Cheers!

Boulevardier

3cl Wild Turkey Rye
3cl Burschik‘s Red Vermouth
3cl Mondino Amaro Bavarese

Auf Eiswürfeln im Tumbler verrühren oder erst im Rührglas verrühren und dann straight servieren.

Orange-Twist

Hot Toddy

Hot Toddy


Jetzt, wo es wieder kalt wird, ist die ideale Zeit gekommen, um den Wintercocktail für sich zuhause zu perfektionieren. Egal, ob man sich für die großen Klassiker interessiert, oder einen spannenden Twist – der Hot Toddy ist da definitiv ein Drink, der in den winterlichen Cocktailkanon gehört. Für den Hot Toddy braucht man Whisky, heißes Wasser, Zitrone und Zucker.

Er ist der perfekte Cocktail für wenn der Wind durch die Straßen bläst oder der erste Schnee fällt und man lieber auf dem eigenen Sofa einen Drink genießt, anstatt sich auf den Weg in die Lieblingsbar zu machen. Seit Jahren wird der Hot Toddy als Allheilmittel betrachtet, vor allem bei der handelsüblichen Erkältung. Während seine heilenden Eigenschaften nie angezweifelt wurden, liegen jedoch seine Wurzeln – wie da bei vielen bekannten Cocktails der Fall ist – im Dunklen.

Aber woher kommt dieser Winterwärmer? Man könnte zum Beispiel einer Legende bis nach Schottland folgen, wo die kalten Meereswinde die Grundlage für die Erfindung des Hot Toddy legen. In Edinburgh wurde Scotch mit heißem Wasser aus der Tod’s Quelle vermischt, was dem Drink auch seinen Namen verlieh. Oder man folgt einer Geschichte bis nach Irland, wo Dr. Robert Bentley Todd seinen Patienten eine Mixtur aus heißem Brandy, Zimt und Zuckerwasser verschrieb.

Auch wenn ein Hot Toddy in den rauen Wintermonaten besonders notwendig erscheinen mag, lässt sich der „Toddy“ bis in das koloniale Indien zurückverfolgen. Zum ersten Mal zwischen 1600 und 1610 erwähnt, stammt das Wort Toddy vom Hindi tārī, das den Saft der Palmyra Palme meint. Wer also einen Toddy in Kerala bestellt, bekommt dort ein kaltes, starkes Gebräu von fermentiertem Palmensaft serviert.

Von kalt zu heiß? Die indischen Handelswege führten dazu, dass Gewürze wie Zimt überall zu bekommen waren und diese exotischen Zusätze in Form von Gewürzen gaben den heißen Whiskys einen aufregenden Twist. In der Mitte des 18. Jahrhunderts hat der Toddy – zumindest für die Briten – seine Bedeutung vom kalten Palmenwein zu meinem „Getränk aus einer alkoholischen Zutat, heißem Wasser, Zucker und Gewürzen“ gewechselt.
Wo auch immer seine Ursprünge liegen, der Hot Toddy wird sehr geliebt und viel getrunken. Man muss nur einmal einen Blick auf den Hashtag #hottoddy bei Instagram oder Pinterest werden.

Traditionell oder modern, der Hot Toddy ist einer unserer liebsten Winterdrinks und sorgt für ein bisschen flüssige Liebe, wenn es draußen gar zu kalt ist.

Hot Toddy
3 cl Whisky
300 ml heisses Wasser
1 EL Honig
den Saft von 1/2 Zitrone
nach Wünsch Gewürze z.B. Nelken, Zimtstange

Was ist Falernum?

Was ist Falernum?

Was ist Falernum?

 

Was ist eigentlich Falernum?

 Noch nie davon gehört? Die Chancen stehen allerdings gut, dass Falernum dem geneigten Trinker schon einmal in dem ein oder anderen Cocktail unterkam. Vorzugsweise einem Tiki Drink.

 

Mit Ursprung auf den West Indies, um genau zu sein auf der Insel Barbados, ist Falernum ein auf Rum basierender Likör. Den gibt es mit und ohne Alkohol, die genauen Ingredienzien variieren aber typischerweise. Immer mit dabei sind allerdings Limette, Ingwer, Mandel, Nelken und eine All-Spice-Mischung.

 

Wenn man ein bisschen tiefer in die Geschichte der exotischen Bestandteile einsteigt, wie wir das getan haben, dann wird es zugegebenermaßen ein bisschen nebulös.

Einige Quellen geben Henry Parkinson als Erfinder des Falernum an, der um 1750 herum das Originalrezept entwickelt haben soll. Dessen Groß-Groß-Enkel Arthur Stansfeld soll diese einzigartige Rezeptur ein paar Generationen weiter schützen haben lassen und 1934 mit in die USA gebracht haben.

Das Nachrichtenblatt „Philadelphia Inquirer“ wiederum schreibt in einem Artikel aus dem Jahr 1896 über John D. Taylor aus Bridgetown auf Barbados als Erfinder der Originalrezeptur. Sein Rezept stammt aus dem Jahr 1890 und orientiert sich am Stil des Rum Punch der „einen Teil sauer, zwei Teile süß, drei Teile stark und vier Teile schwach“ als Kombination vorschreibt. 

In jedem Fall fing die Geschichte des Falernum als hausgemachte Sache an, die von Haus zu Haus unterschiedlich, von Insel zu Insel individuell war. Im Grunde wie Großmutters Gulaschrezept. Immer gut und immer ein bisschen anders – eben von Großmutter zu Großmutter.

Und warum interessieren wir uns so für Falernum?

 

Außer der Tatsache, dass Falernum zumindest bei der mentalen Flucht vorm Winter hilft, stellt unser LIQUID MARKET Partner Old Judge Spirits seinen eigenen Falernum her.

Markus Altrichter ist der Gründer und Kopf hinter Old Judge Spirits. Die Idee, seinen eigenen Falernum herzustellen, hatte er, während er einige Zeit selbst auf Barbados verbrachte. In dieser Zeit traf er den Bartender James Crahill, der ihn unter seine Fittiche nahm und in seine Familienkreise einführte. Nach der ein oder anderen Punch Bowl mit Corn’n’Oil, dem inoffiziellen Signature Drink der Insel Barbados, und einer Menge von BBQs im Familienkreis wurden die Geheimnisse des Familienrezeptes für den Falernum mit Altrichter geteilt.

Davon inspiriert begann Markus Altrichter an seinem eigenen Falernum-Rezept zu arbeiten. Über genau das haben wir mit ihm gesprochen. 

Was ist der Unterschied zwischen dem Old Judge Falernum und den anderen auf dem Markt?

Alle hochqualitativen Bestandteile des Old Judge Spirits Falernum schaffen einen ganz besonderen Geschmack. Wir benutzen eine Kombination von zehn Ingredienzien, darunter sechs handgepflückte Gewürze aus aller Welt. Das sehr hochwertige, natürliche Quellwasser Österreichs bildet die Basis und ist fraglos eines der essentiellsten Bestandteile unseres Falernum.  

Das wird mit Zucker aus Barbados kombiniert und bekommt so dieser wunderschöne, schokoladige Farbe im Glas und den außeregewöhnlich malzigen Geschmack. Natürlich können wir eigentlich nicht von Falernum sprechen, ohne gleichzeitig über Rum zu sprechen. Der Old Judge Falernum wird erst komplett durch die Vermählung zweier speziell ausgewählter Rums, die von Barbados stammen. 

Was unsere Falernum außerdem noch besonders macht, ist dass wir die Gewürze vorher kochen, um mehr Aromen frei zu setzen. Wenn man sich den Falernum ansieht, bemerkt man, dass er nicht ganz klar ist. Das liegt daran, dass er ungefiltert ist. Diese Gewürze im Produkt zu lassen, und nicht heraus zu filtern, gibt dem Falernum einen besonderen Geschmack, aber zudem sind die Gewürze auch nicht günstig. Wir wollten unseren Kunden die Möglichkeit geben, die zu „behalten“. Die Vanille zum Beispiel zählt zu den teuersten Gewürzen der Welt.

Spannend!

Wir von LIQUID MARKET arbeiten sehr eng mit Old Judge Spirits zusammen, so wird unter anderem das Finale der Tiki Challenge auf dem LIQUID MARKET in Wien 2020 ausgetragen. Das heißt für uns, dass wir in den nächsten Monaten bei den Vorentscheiden mit dabei sein werden. Und können es kaum mehr erwarten. 

Old Judge überlässt übrigens nicht nur die Gewürze an die Kunden, sondern Markus hat uns auch ein Rezept mit auf den Weg gegeben.  

Warum nicht ein bisschen mehr Karibik in den zentraleuropäischen Winter bringen? Eben. 

Corn ’n‘ Oil

3cl Old Judge Falernum

5cl dunkler Rum

2cl frischen Limettensaft

5 Dashes Angostura Bitters

Rum und Falernum auf Eis in ein Glas gießen. Limettensaft und Bitters hinzufügen, gut verühren. Cheers.

Mehr Info zu Old Judge Spirits here: